Veganer Gemüsetopf

Reste-in-den-Topf-schmeißen klingt nicht ganz so appetitlich 😉


Ich fands so lecker, dass ich mich entschlossen habe, das Ganze als Rezept zu veröffentlichen^^

Für 2 Portionen

Zutaten
1 Aubergine (ca. 250 g)
1 große Zwiebel
3 Zehen Knoblauch
1 Dose Kidneybohnen
2 rote Paprika (ca. 400 g)
200 g kleine Tomaten 
400 g Pizzatomaten
15 g Studentenfutter / Nussmischung
2 EL Öl
Gemüsebouillon
Kräuter der Provence
Salz, Pfeffer, Chiliflocken

Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln, Tomaten halbieren bzw. vierteln, Paprika in Streifen schneiden. Die Aubergine waschen und in dünne Scheiben schneiden, je nach Größe diese nochmals halbieren/vierteln und salzen. Kidneybohnen in ein Sieb geben, waschen und abtropfen lassen.

In einem größeren Topf jetzt zuerst Zwiebel- und Knoblauchwürfel anbraten, dann die Aubergine dazu geben und braun braten. Anschließend die Pizzatomaten, Paprikawürfel und etwa 100 ml Wasser unterrühren und bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze ca. 5 Minuten köcheln lassen.
Währenddessen die Nussmischung hacken und beiseite stellen.
Zum Schluss noch die Tomaten und Kidneybohnen dazu geben, mit Pfeffer, Chiliflocken, Kräutern der Provence und Gemüseboillon abschmecken und weitere 2 Minuten köcheln lassen.

Zum Essen dann die gehackten Nüsse darüber streuen.

Insgesamt
615 Kcal / 2575 KJ

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Haferflocken-Bratlinge

Heute hab ich das erste Mal Bratlinge aus Haferflocken ausprobiert. Und ich muss sagen, die waren echt lecker!

Rezept für 16 Stück

Zutaten
200 g Haferflocken
600 ml Gemüsebrühe
100 g Champignons in Scheiben (Dose)
1 große Zwiebel
Schnittlauch, frisch
Salz, Pfeffer
1 EL Sonnenblumenöl

Die Gemüsebrühe aufkochen, Haferflocken dazu geben und in ein paar Minuten zu einem dicken Brei einkochen. Zwischendurch umrühren.
Den Schnittlauch waschen und in Röllchen schneiden, Zwiebel würfeln.
Champignons abtropfen lassen und evtl. kleiner schneiden.
Alles bis auf das Öl zur Haferflocken-Masse geben.
Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und mit angefeuchteten Händen aus der Haferflocken-Masse Frikadellen formen. Ein paar Minuten auf jeder Seite goldbraun braten.

Dazu gab es selbstgemachtes Tzaziki, das ich noch vom Veggie-Grillen am Vortag übrig hatte.


Nährwerte insgesamt, ohne Tzaziki
911 Kcal / 3813 KJ

Seitan-Döner

Was man mit Pide/Pita und selbstgemachtem Seitan leckeres anstellen kann… Sonntag sind es dann 2 Wochen als Veggie und mir gehts super, mir fehlt nichts und es ist ein gutes Gefühl 🙂
Und so hab ich mich heute mal wieder an Seitan gewagt. Das Würzen überlasse ich jedem selbst, da gibt es zig Varianten und man kann sich nach Lust und Laune austoben! – Erlaubt ist, was schmeckt 😉


Rezept für 1 Döner

Zutaten
1/4 türkisches Fladenbrot
1 mittelgroße Tomate
100 g Gurke
1 große Pepperoni, mild
60 g Eisbergsalat
2 Zehen Knoblauch
1 Lauchzwiebel

40 g Seitan-Fix / Weizengluten
Kräuter der Provence
2 EL Sojasoße, japanisch
Wasser
Gemüsebrühe

100 g Soja-Joghurt natur
Chiliflocken
Salz, Pfeffer

Für den Seitan 40 g Seitan-Fix abwiegen und Kräuter der Provonce dazu geben. Mit der Sojasoße und 20 ml Wasser zu einem  Teig kneten. Gemüsebrühe zum Kochen bringen, den fertigen Teig in Scheiben schneiden und zur Gemüsebrühe geben. Bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten kochen. Der Seitan geht noch gut auf und schwimmt dann oben.

Während der Seitan kocht, die Tomate würfeln, Gurke schälen, in Scheiben schneiden und je nach Größe halbieren bzw. vierteln. Lauchzwiebel und Pepperoni in Ringe, den Eisbergsalat in Streifen schneiden. Den Knoblauch pressen.

Für die Soße den Joghurt mit Chiliflocken, Salz und Pfeffer abschmecken.

Den fertigen Seitan habe ich dann am Schluss noch in Streifen geschnitten und mit ca. 1 TL Rama Culinesse angebraten. Kann man, muss man aber nicht.

Zum Schluss erst die Seitanstreifen, dann das Gemüse und die Soße in das in der Mitte aufgeschnittene Fladenbrot geben. Zum Halten habe ich den Döner unten erst in Küchenrolle eingeschlagen und dann mit Alufolie umwickelt.

658 Kcal / 2754 KJ

Sommer-Sushi

Es gibt endlich wieder Erdbeeren! Und das wird direkt ausgenutzt 😉


Rezept für 1 Person

Zutaten
140 g Sushi-Reis
25 ml Reisessig
Noriblätter
200 g Gurke
250 g Erdbeeren
30 g Soja-Joghurt (abgetropft)
Sojasoße
Wasabi

Den Reis waschen und mit der 1,5-fachen Menge Wasser kurz aufkochen lassen, dann auf niedrigste Stufe reduzieren und ca. 15 Minuten mit Deckel leicht köcheln lassen, bis der Reis das gesamte Wasser aufgenommen hat. Topf von der Platte nehmen und weitere 10 Minuten mit geschlossenem Deckel stehen lassen. Anschließend den Reisessig vorsichtig unterheben und den Reis in einer großen Schale auskühlen lassen.

Währenddessen die Erdbeeren putzen und vierteln.
Die Gurke schälen, der Länge nach halbieren und  mit einem TL die Kerne auskratzen. Dann die Gurke in Streifen schneiden.

Eine Bambusmatte, Schale Wasser mit etwas Reisessig und ein scharfes (!!!) Messer bereit legen. Hände und Messer immer wieder damit befeuchten, damit der Reis nicht kleben bleibt.

Ein Noriblatt halbieren und auf die Bambusmatte legen. Etwas Reis darauf geben, verteilen und leicht andrücken. Nur oben und unten etwas Platz lassen, damit die Rolle am Ende auch zusammen hält.
In die Mitte jetzt etwas (!) Wasabi streichen und Gurkenstreifen darauf legen, leicht andrücken und mit Hilfe der Bambusmatte einrollen. Dabei wieder leichten Druck ausüben. Sollte das Noriblatt nicht richtig kleben, die Enden mit etwas Essigwasser aus der Schale befeuchten.

Mit den Erdbeer-Maki funktioniert es genauso, nur dass wir statt dem Wasabi, 15 g Soja-Joghurt/Yofu mit einem Messer mittig auf den Reis streichen. Anschließend die Erdbeerviertel der Länge nach in die Mitte legen und ebenfalls rollen.

So hat man am Ende 2 Rollen Gurke-Maki und 2 Rollen Erdbeer-Maki. Mit dem scharfen Messen können diese jetzt in kleine Röllchen geschnitten und mit dem Rest von Gurke und Erdbeeren serviert werden.
Die Erdbeer-Maki werden natürlich nicht in die Sojasoße getunkt 😉

Eine weitere Möglichkeit wäre, die Erdbeer-Maki z. B. mit Philadelpia Milka zu machen. Ich werds testen 😉

668 Kcal / 2797 KJ